Rückkehr einer Legende: Das soll iniBuilds TriStar bieten

Das Entwicklerstudio iniBuilds hat ein umfangreiches Update zu seinem ambitionierten TriStar-Projekt veröffentlicht. Von hochkomplexen Triebwerkssimulationen der L-1011 bis hin zu einer flexiblen Navigationsphilosophie – der „Whispering Giant“ soll neue Maßstäbe für klassische Airliner im Microsoft Flight Simulator 2024 setzen.

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Realismus unter der Haube: RB211 und Aerodynamik

Das Herzstück der TriStar sind ihre drei Rolls-Royce RB211-524 Triebwerke. iniBuilds betont, dass die Schubkraftberechnung auf authentischer EPR-Logik (Engine Pressure Ratio) basiert. Das Ansprechverhalten der Turbinen wurde so abgestimmt, dass die charakteristische Trägheit und die spezifischen Spool-Zeiten der echten Triebwerke spürbar werden.

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Besonderes Augenmerk legen die Entwickler auf „Direct Lift Control“ (DLC). Dieses System, das die TriStar so berühmt machte, nutzt die Spoiler auf den Tragflächen zur Unterstützung der Höhensteuerung während des Anflugs. Die Koppelung von Spoiler und Höhenruder ermöglicht präzise Korrekturen des Gleitpfads, ohne die Längsneigung des Flugzeugs massiv verändern zu müssen – ein Feature, das für ein außergewöhnlich stabiles Handling bei der Landung sorgen soll.

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Volle Kontrolle – mit oder ohne Flugingenieur

Ein markantes Merkmal der TriStar ist die Station des Flugingenieurs. iniBuilds verspricht eine voll interaktive Konsole, an der Hydraulik, Pneumatik, Elektrik und das Treibstoffmanagement manuell bedient werden müssen. Wer jedoch lieber alleine im Cockpit sitzt, kann auf einen KI-gesteuerten Flugingenieur zurückgreifen. Dieser lässt sich über das „Paper Flight Bag“ (siehe unten!) zuschalten und übernimmt die komplexen Systemabläufe nach realen Checklisten.

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Flexibilität in der Navigation: Von klassisch bis modern

Ein Highlight des Updates ist die Navigationsphilosophie. iniBuilds möchte sowohl Puristen als auch Gelegenheitsflieger ansprechen. Über das EFB können Nutzer zwischen verschiedenen Modi wählen:

  • RADNAV: Klassische Funknavigation über VOR/NDB.
  • INS (Inertial Navigation System): Die authentische Methode der 70er Jahre.
  • GPS: Integration eines modernen Garmin GNS 530.
  • INS + GPS: Eine Hybridlösung.

Besonders clever gelöst: Es gibt keinen fiktiven GPS-Knopf im Cockpit. Wer den GPS-Modus wählt, sieht, wie die Beschriftung der INS-Taste im Cockpit dynamisch zu „GPS“ wechselt, um die visuelle Authentizität des historischen Panels zu wahren.

Papier statt modernem Tablet

Mit der TriStar wird ein „Paper Flight Bag“ (PFB) eingeführt – eine an die Epoche angepasste, analoge Alternative zum modernen EFB bzw. Tablet. Es soll Leistungsberechnungen, Konfigurations- und Beladungstools, Treibstoffmanagement, Navigationshilfen sowie Systemsteuerungen wie den automatisierten Flugingenieur und die klassische Darstellung mit vollem Funktionsumfang verbinden.

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Automatisierung auf höchstem Niveau

Obwohl die TriStar ein Klassiker ist, war sie ihrer Zeit in Sachen Automatisierung weit voraus. Das simulierte „Automatic Flight Control System“ (AFCS) unterstützt volle CAT IIIB Autoland-Fähigkeiten. Von der Flare-Logik bis hin zum Rollout nach der Landung wurde das System so programmiert, dass es die fortschrittliche Avionik der L-1011 widerspiegelt.

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Ein genaues Veröffentlichungsdatum und ein Preis stehen derzeit noch aus.

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Den gesamten Forumsbeitrag dazu findet ihr unter: iniBuilds Tristar Airliner Development Update

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