FlyByWire trennt Entwicklung für MSFS 2020 und 2024
Die Entwickler von FlyByWire Simulations stellen ihre Freeware-Add-ons künftig auf getrennte Release-Zweige für den MSFS 2020 und 2024 um. Damit erhalten beide Simulatoren eigene Versionen der beliebten Flugzeuge wie A32NX und A380X.
Eigene Releases für beide Simulatoren
Laut FlyByWire werden Entwicklung, Updates und Versionsnummern künftig separat geführt. Hintergrund ist die zunehmende technische Differenz zwischen dem MSFS 2020 und dem MSFS 2024. Ein gemeinsamer Codebestand schränke die Entwicklung inzwischen zu stark ein. Künftig sollen beide Simulatoren gezielt mit eigenen Funktionen, Optimierungen und Anpassungen versorgt werden. Feature-Parität zwischen beiden Versionen ist dabei ausdrücklich nicht garantiert.
Unterschiede bei Funktionen möglich
FlyByWire weist darauf hin, dass neue Funktionen zuerst oder ausschließlich für den MSFS 2024 erscheinen werden. Grund dafür seien die neuen SDK-Funktionen und technischen Möglichkeiten des aktuellen Simulators. Auch bei Entwicklungs- und Stable-Versionen werden Updates künftig unabhängig voneinander veröffentlicht. Einige Features könnten später portiert werden, andere dagegen nicht.
Neue Versionsnummern
Mit der Umstellung ändert FlyByWire auch das Versionsschema:
- MSFS-2020-Versionen erhalten künftig ein Präfix „2020“
- Die nächste stabile Version wird als „2020.15“ veröffentlicht
- MSFS-2024-Versionen starten mit „2024.1“

Damit soll auf einen Blick erkennbar sein, für welchen Simulator eine Version gedacht ist.
Anpassungen bei Installation
Nutzer, die beide Simulatoren parallel verwenden, müssen künftig getrennte Installationen nutzen. Gemeinsame Installationsordner werden nicht mehr unterstützt. Im FlyByWire-Installer muss dafür der jeweils passende Simulator, also entweder MSFS 2020 oder MSFS 2024, ausgewählt werden.

Zudem empfiehlt das Team separate Installationspfade, um Konflikte zu vermeiden.

Fokus auf simulator-spezifische Entwicklung
Für den MSFS 2024 arbeitet FlyByWire unter anderem an nativen Flugzeugpaketen und angepassten Flugmodellen des A32NX und A380X. Gleichzeitig soll der Support für den MSFS 2020 bestehen bleiben, dort allerdings mit stärkerem Fokus auf Stabilität und kleineren Verbesserungen.
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