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IFA 2023: Diese Hardware war für Flugsimulanten interessant

Die IFA 2023 in Berlin war zwar keine Messe für Flugsimulation, dennoch gab es zahlreiche Hardware-Neuheiten, die für virtuelle Pilotinnen und Piloten von Interesse waren. Im Mittelpunkt standen leistungsstarke Gaming-PCs und Notebooks, neue Displays sowie erste Entwicklungen im Bereich tragbarer Bildschirme und Mixed Reality. Spezielle Flight-Sim-Hardware spielte dagegen keine Rolle.

Leistungsstarke PCs für anspruchsvolle Simulationen

Der wichtigste Trend für Flugsimulanten waren neue Hochleistungs-PCs und Notebooks. Hersteller wie Lenovo und MSI präsentierten Systeme mit Intel-Core-i9-Prozessoren der 13. Generation, leistungsfähigen NVIDIA-GeForce-RTX-4000-Grafikkarten sowie bis zu 64 GB DDR5-Arbeitsspeicher.

2018-MSI IFA 2023: Diese Hardware war für Flugsimulanten interessant

Gerade der Microsoft Flight Simulator profitiert von einer schnellen CPU, viel Arbeitsspeicher und einer starken Grafikkarte, insbesondere bei hochauflösenden Add-ons oder Virtual Reality.

Lenovo zeigt Gaming-Handheld und 3D-Monitor

Ein weiterer Blickfang auf der IFA 2023 war Lenovos Einstieg in den Markt der Windows-Gaming-Handhelds. Mit dem Legion Go stellte der Hersteller sein erstes tragbares Windows-11-Spielesystem vor. Ausgestattet mit einem AMD-Ryzen-Z1-Prozessor, einem 8,8-Zoll-Display und abnehmbaren Controllern richtet sich das Gerät vor allem an Spieler, zeigt aber zugleich, dass leistungsfähige Windows-Hardware zunehmend mobil wird. Für klassische Flugsimulatoren ist der Handheld aufgrund der hohen Hardwareanforderungen jedoch eher eine Nischenlösung.

2018-Lenovo IFA 2023: Diese Hardware war für Flugsimulanten interessant

Ebenfalls vorgestellt wurde der ThinkVision 27 3D, ein 27-Zoll-Monitor mit brillenloser 3D-Darstellung und integriertem Eye-Tracking. Das Display richtet sich in erster Linie an Entwickler, Designer und Ingenieure, die dreidimensionale Inhalte erstellen.

Große Displays und portable Monitore

Neben leistungsfähiger Rechenhardware standen auch Monitore im Fokus. Verbatim zeigte portable USB-C-Monitore, die sich beispielsweise als zusätzliche Anzeige für Navigationskarten, Flugplanung oder Instrumente eignen. Zwar ersetzen sie keinen großen Hauptbildschirm, können ein Simulator-Setup aber sinnvoll erweitern.

Parallel setzte sich der Trend zu hochauflösenden Gaming-Displays mit hohen Bildwiederholraten fort. Auch wenn Flugsimulatoren selten 165 Bilder pro Sekunde erreichen, sorgen moderne Panels für ein flüssigeres Gesamtbild und eine bessere Darstellung schneller Kamerabewegungen.

Mixed Reality und neue Display-Konzepte

Lenovo präsentierte mit den Legion Glasses eine Datenbrille mit Micro-OLED-Displays. Sie war zwar in erster Linie für mobiles Gaming gedacht, zeigte aber, dass kompakte Displaylösungen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Für Flugsimulatoren waren klassische VR-Headsets weiterhin die bessere Wahl, dennoch verdeutlichte die IFA, dass Mixed-Reality-Technologien zunehmend in den Massenmarkt vordringen.

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Keine neue Flugsim-Hardware

Wer auf neue Joysticks, Schubregler oder Rudder-Pedale hoffte, wurde auf der IFA 2023 enttäuscht. Die großen Hersteller von Flugsim-Peripherie waren in Berlin kaum vertreten. Solche Produkte werden traditionell eher auf spezialisierten Messen oder direkt von den Herstellern vorgestellt.

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