Seit Tagen werden in diversen Livestreams – wie berichtet – die Vorzüge des Fenix A320 für den Microsoft Flight Simulator beworben. Viele rechnen deshalb damit, dass es bis zur Veröffentlichung nicht mehr lange dauern dürfte. Fenix Frontmann Aamir Thacker nennt im hauseigenen Discord-Kanal auch in seinem jüngsten Posting zwar keinen konkreten Releasetermin, ist aber optimistisch, dass der gestern an die Tester gelieferte Releasekandidat, auch der sein werde, der veröffentlicht wird. Dieser letzte Test soll noch ein bis zwei Tage dauern, dann könnte es mit der Veröffentlichung wirklich ernst werden…

Thacker gibt erstmals offiziell Einblick, wie der Fenix Airbus im “Inneren” funktioniert. Und hier muss man sagen: Genau so, wie es FSNews24 bereits im August des Vorjahres im Beitrag “Fenix Airbus: Was verbirgt sich dahinter?” beschrieben hat. Über ein kleines externes Programm also. Dieses wird direkt über die xml des MSFS gestartet. Abgesehen von einem Moment nach dem Laden, in dem die internen und externen Systeme einen kurzen Handshake durchführen, sei es, so Thacker, genau so wie bei jedem anderen Flugzeug auch. Der Haken: Das funktioniert allerdings nicht immer. Wenn der MSFS “beschließt”, seine eigene exe.xml nicht zu verwenden, muss man die Fenix-App extra starten. Das habe allerdings auch Vorteile wie z.B. die Möglichkeit, die Hardware auszuwählen, auf der die Bildschirme gerendert werden sollen, so Thacker.

Der Installationsprozess selber ist sehr vereinfacht. Seriennummer etc. sind nicht erforderlich. Einfach das Installationsprogramm herunterladen und mit den Kontodaten anmelden, die man beim Kauf des Produkts verwendet hat. Sofern man den Fenix Airbus nicht vollständig deinstalliert, sollte man nicht aufgefordert werden, sich erneut anzumelden oder etwas anderes außerhalb des MSFS zu tun. Bei diesem System gebe es – so Thacker – nur zwei Dinge zu beachten:

  1. Es erfordert eine Internetverbindung bei der Anmeldung, funktioniert aber auch offline, solange die Fenix-App geöffnet ist.
  2. Um es so einfach zu halten, wie möglich, binde man jede Lizenz an einen Rechner, aber sobald die Kollegen in der Ukraine wieder einsatzbereit seien, würde dies auf drei Rechner ausgeweitet und der Prozess generell verbessert, so Thacker. Die Installations-PCs können übrigens beliebig oft ausgetauscht werden. Einfach den Support verständigen. Der werde die Einstellungen sofort zurücksetzen, ohne Fragen zu stellen…

Abschließend schreibt Thacker in seinem Posting:

Und schließlich werden wir versuchen, so oft wie möglich darauf aufmerksam zu machen, wenn wir ein Veröffentlichungsdatum und eine Uhrzeit haben. Wir sind zuversichtlich, was unsere Infrastruktur angeht, aber ich verspreche kein Steak-Dinner.

Der Preis jedenfalls steht schon fest. Er wird bei 49,99 britischen Pfund liegen, und das inklusive aller Steuern. Das entspricht etwa 58 bis 61 Euro, je nach Wechselkurs und Bezahlmethode. Paypal oder Kreditkartenzahlungen sollen möglich sein. Der Fenix Airbus ist im Vergleich zu den anderen Study-Level Airlinern, die derzeit bereits auf dem Markt sind, um einiges günstiger…