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„GlassOut“ 1.15: Smartphones und Tablets direkt einbinden

Wer sein Home-Cockpit mit externen Bildschirmen, Tablets oder Smartphones erweitern möchte, stand im Microsoft Flight Simulator 2024 und 2020 bis vor Kurzem vor einem Dilemma: Das manuelle Auskoppeln von Instrumentenfenstern („Pop-out“) kostet mitunter spürbar Frames und verringert die Simulationsrate. Das Tool „GlassOut“ verspricht hier eine technisch grundlegend andere Lösung. Anstatt Avionik-Displays über die sim-interne UI-Funktion auszulagern, greift die Software die Bilddaten direkt im Hintergrund ab und streamt sie in Echtzeit ins lokale Netzwerk.

GlassOut-02 „GlassOut“ 1.15: Smartphones und Tablets direkt einbinden

Flightnews24 hat das Tool im Juni d. J. unter Instrumenten-Streaming ohne Performance-Verlust näher vorgestellt. Jetzt wurde ein größeres Update veröffentlicht, das etliche Verbesserungen verspricht.

Smartphones und Tablets besser eingebunden

Mit Version 1.15 werden Smartphones und Tablets noch stärker zu eigenständigen Cockpit-Displays. Sie lassen sich direkt einem Profil zuweisen und öffnen beim Start automatisch die vorgesehenen Panels. Fehlt ein verbundenes Gerät, weist GlassOut darauf hin. Auch die automatische Wiederverbindung und die Anzeige von Vorschaubildern wurden verbessert. Die mobile Bedienung wurde ebenfalls überarbeitet: Ein Wisch nach unten beendet den Vollbildmodus, leere Panels können ausgeblendet werden und Verbindungsprobleme werden verständlicher erklärt und automatisch erkannt.

Mehr Panels, präzisere Layouts

GlassOut findet nun auch Panels, die der Simulator nicht direkt auf dem Bildschirm anzeigt oder die tiefer in der Struktur eines Flugzeugs versteckt sind. Der Template-Editor erlaubt jetzt außerdem exakte Angaben für Position und Größe. Das Seitenverhältnis von Elementen kann gesperrt oder auf die ursprünglichen Proportionen zurückgesetzt werden.

Bessere Touch-Bedienung

Die Verzögerung von Touch-Eingaben lässt sich jetzt global und pro Profil einstellen. Gleichzeitig wurde ein Fehler behoben, durch den schnelle Berührungen teilweise nicht erkannt wurden. Touch-Panels sollen dadurch deutlich zuverlässiger reagieren.

Stabiler im Betrieb

Auch die Zuverlässigkeit wurde verbessert. GlassOut verhindert jetzt, dass mehrere Hintergrundprozesse gleichzeitig um die Verbindung zum Simulator kämpfen. Nach einem Neustart oder Absturz des MSFS erkennt die Software unterbrochene Verbindungen besser und hilft gezielter bei der Fehleranalyse.

Die Änderungen und Verbesserungen werden in diesem Video anschaulich erklärt.

Alles Weitere auf der Homepage des Entwicklers unter: glassout.flyingart.dev. Dort kann auch eine kostenlose Demo-Version heruntergeladen werden. Die Vollversion wird derzeit um 22 US-Dollar, also rund 20 Euro, angeboten.

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