Fenix Simulations arbeitet derzeit an der Umsetzung eines Study-Level Airbus A320ceo (current engine option) für den Microsoft Flight Simulator. Über den jeweiligen Entwicklungsstand wird in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen informiert. Diesmal wurde der hungrigen Community ein Video-Häppchen serviert, das “einige Aspekte der Anzeige und Aufzeichnung an Bord des Fenix A320” zeigt, wie es heißt. Was damit gemeint ist, erfährt man im Video. Garantiertes Eintauchen in die Systemtiefen des A320! Empfehlenswert vor allem für ausgewiesene Experten und die, die es noch werden möchten und alljene, die vorhaben, als angehende Berufspiloten irgendwann einmal eine “echte” A320 solo zu fliegen. Viel Spaß!

Und sonst? Derzeit läuft die Alpha-Testphase, für den Betatest ist es noch zu früh. Und wann kommt der Flieger endlich raus? Nichts genaues erfährt man…

Was man bislang weiß, ist, dass der Fenix Airbus mit einem Kopierschutz ausgeliefert werden soll. Vorrangig, um die illegale Weitergabe des Flugzeuges zu verhindern. Es gibt aber noch weitere plausible Gründe. Im Artikel Fenix Airbus – was verbirgt sich dahinter? haben wir “unter die Haube” des A320 geblickt und wissen deshalb, dass alle Rechenoperationen für das Flugzeug über ein externes Programm außerhalb des MSFS laufen werden. Der Sourcecode (Quelltext) für Teile davon kommt von ProSim-AR.

Genau dieses Programm wird vermutlich den Kopierschutz überprüfen, die für die Simulation erforderlichen Berechnungen anstellen und möglicherweise auch für die Updates sorgen.

Funktioniert das mit dem MSFS überhaupt?

Ja. Ein Beispiel dafür ist der Bell 47-G2 Hubschrauber von Flyinside. Heli-Piloten (siehe z.B. FSMagazin 5/21 – Seite 36) haben nicht wirklich etwas an ihm auszusetzen. Warum? Weil hier alle typischen Eigenschaften wie Roll- und Nickmoment, Übergangsauftrieb, Autorotationseigenschaften und Vortex Ring State (VRS) simuliert werden. Das wird aber nur über ein externes Programm ermöglicht, der MSFS selber hat dies (derzeit) nicht zu bieten. Die Berechnung für das gesamte Flugverhalten laufen über den so genannten “FlyInside Heli Manager”.

Über diesen Manager, der im Hintergrund läuft, wird nicht nur der Kopierschutz überprüft, sondern auch Updates bereitgestellt, div. Flugeinstellungen überprüft bzw. verändert und es werden – wie erwähnt – die Berechnungen für das Flugmodell und weitere Funktionen durchgeführt. Sonst geht gar nichts…

Der Flyinside Heli Manager muss entweder extra gestartet werden oder man aktiviert bei den Settings “Start with Windows”, was dann aber den Nachteil hat, dass der Manager ständig im Hintergrund läuft, egal, ob er gerade verwendet wird oder nicht. Für den einen oder anderen dürfte das in jedem Fall nervig sein.

So oder ähnlich wird es aber wohl auch beim Fenix Airbus A320 kommen. Das externe Programm wird auch hier vermutlich der “Startschlüssel” sein, ohne den nichts läuft.

Weitere Infos zum Fenix-Projekt auf FSNews24: